Monat: Oktober 2013

  • Bodenpflege von Marmor und Naturstein

    Bei der Bodenpflege von Juramarmor, Solnhofener Platten und anderen Natursteinen wie z.B. Granit, Gneis oder Kalkstein sollten die richtigen Pflegemittel verwendet werden um dauerhaft Freude zu haben. Diese Regel gilt dabei nicht nur für Natursteine unterschiedlicher Ausprägung an sich, sondern kann auch auf Fliesenboden, Betonboden wie auch Holzboden angewendet werden.

    Welcher Bodenreiniger für Marmor?

    Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten, denn Marmor ist nicht gleich Marmor. So trägt z.B. der Juramarmor die Bezeichnung „Marmor“ im Namen, ist aber an sich ein Kalkstein, welcher sich nicht mit säurehaltigen Bodenreinigern verträgt- also Finger weg von Essigreiniger und Kalkreiniger vor allem bei Kalkstein wie aber auch bei Marmor.

    Der beste Pflegetip für die Reinigung von Marmor!

    Der einfachste und beste Pflegetip um Marmor dauerhaft schön und glänzend zu halten, ist die Reinigung mit einem Besen. Zugleich bietet es sich an einen sogenannten Schmutzfänger in der Eingangstür aufzustellen. Denn vor allem durch Sand und Dreck wird der polierte Natursteinoberfläche des Marmors beschädigt. Aus diesem Grund gilt es vor allem in der Bauphase den Dreck auf dem Marmorboden unmittelbar zu beseitigen!

    Der zweitbeste Tip für die Reinigung von Marmor!

    Reinigen Sie ab und an mit Wasser und einem Schuss Marmorpflege. Einige Hersteller haben sich dabei speziell auf die Herstellung von Reinigern für spezielle Böden konzentriert. Wie es z.B. die Firma Loba und den Bodenreiniger von Loba für Holzfussböden gibt, so gibt es von der Firma HMK den Bodenreiniger HMK R155 Grundreiniger
    für Marmorböden. Diese speziellen und guten Marmorreiniger sind dabei aber nicht in einschlägigen Drogeriemärkten oder Einzelhandelsgeschaften erhältlich, sondern meistens nur im einschlägigen Fliesenfachhandel. Wenn Sie im Fliesenfachhandel nicht fündig werden, bietet es sich an Ihren Fliesenleger zu fragen, welches Marmorreinigungsmittel er verwendet und ob er eine Bezugsquelle weiß. Meist haben Fliesenleger ein Testset mit dabei oder können Ihnen entsprechende Bezugsquellen nennen.

    Tip: Wie Marmor reinigen?

    Wenn Sie sich unsicher über die Wirkung des Bodenreinigers sind, testen Sie diesen an einer verdeckten Stelle. Wenn Sie keine verdeckte Stelle auf ihrem Natursteinboden vorfinden können, bietet es sich an nochmals eine kleine Musterplatte vom gleichen Bodenmaterial von ihrem Fliesenleger, Baumarkt oder Fliesenfachhandel zu besorgen.

    Diese Naturstein Musterplatten erhalten Sie meist kostenlos oder gegen einen geringen Kaufpreis von ein paar Euro. Achten Sie auch darauf den Marmorreininger nur für Marmorfussboden einzusetzen und nicht auch für andere Fussböden zu verwenden, denn so ist z.B. für das Parkettboden reinigen ein anderes Reinigungsmittel zu verwenden, das speziell für dieses Baumaterial abgestimmt ist, es gründlich reinigt und zugleich pflegt.

    Wenn Sie Flecken auf  Naturstein entfernen wollen, dann benötigen sie spezielle Fleckenenferner für den jeweiligen Natursteintyp, denn je nach dem welchen Naturstein sie haben, können sie mehr oder weniger säurehaltige Fleckenentfernungsmittel verwenden. Gleiches gilt auch für den jeweiligen Fleckentypen. Baudreck und Zementschleier benötigt z.B. einen anderen Fleckenentferner als Gras, Öl, Fett oder auch Rotwein. In dem Artikel „Mittel um Öl, Fett,Wachs Flecken auf Naturstein zu entfernen“ beantworten wir typische Fragen zu dem Thema wie man Flecken auf Marmor entfernen kann. Gerne können Sie hier auch die Kommentarfunktion nutzen und ihre Frage stellen.

  • Gemütlich einrichten im Landhausstil

    Der Herbst steht vor der Tür und mit ihm das nasse, kalte Wetter. Da macht man es sich gerne im Haus gemütlich. Besonders gemütlich ist ein Wohnzimmer im Landhausstil.

    Der Landhausstil:

    Diesen Einrichtungsstil gibt es in mehreren Varianten – von Schabby-Chic über rustikal bis elegant.

    Allen gemeinsam ist die Verwendung natürlicher Materialien, um den Eindruck eines Bauern- oder Landhauses zu erzielen. Weiche Farben in Naturtönen und Materialien wie Holz, Naturstein, Terrakotta und Korbgeflecht bilden die Grundlage dieses Stils. Weiterhin gerne verwendet werden Baumwolle, Leinen und Leder. Holzmöbel, gerne antik, eventuell Erbstücke oder vom Flohmarkt, werden mit bunten Stoffen im Karo-, Streifen- oder floralem Design, Vorhängen und entsprechender Beleuchtung kombiniert. Zahlreiche kleine Dekorationsartikel und schönes Porzellan bilden eine gut Ergänzung. Ebenso gehören Blumen oder Gestecke in entsprechenden Töpfen, Schalen oder Vasen in den Raum. Die Wände bestehen entweder aus Naturstein oder Holz oder werden mit Tapeten in zarten Farben mit Streifen- oder floralen Mustern behängt.  Hierzu passt gut ein Fußboden aus Naturmaterial, z. B. Marmor. Dieser Boden wird dann wiederum mit Läufern oder kleinen Teppichen, die zumindest handgemacht aussehen, dekoriert. Anregungen zu diesem Einrichtungsstil finden Sie bei „Schöner Wohnen“.

    Die Heizung

    Doch auch die schönste Wohnung ist im Winter ungemütlich ohne die passende Heizung. Gerade zum Landhausstil passt eine Holzheizung ganz hervorragend. Ein Kaminofen verbreitet behagliche Wärme im Raum und das Beobachten der Flamme sorgt für zusätzliche Gemütlichkeit. Eine interessante Variante eines modernen Kaminofens ist  die Metallversion. Aber ein solcher Kaminofen ist nicht nur gemütlich, man heizt mit ihm auch billiger und umweltschonender als mit Gas oder Öl. Da Holz ein nachwachsender Rohstoff ist, wird nur so viel CO2 beim Heizen freigesetzt, wie vorher im Holz gespeichert wurde. Seine CO2 -Bilanz ist um das 15-fache niedriger als Heizöl. Holz ist zudem ein einheimischer Rohstoff, dessen Preis nicht vom ständig steigenden Ölpreis abhängig ist. Der Preis für Brennholz ist ca. 30 % niedriger als der Preis für Heizöl. Darüber hinaus hat ein Holzofen einen hohen Wirkungsgrad und die Wärme steht schnell zur Verfügung. Durch entsprechende Filter in den Kamin geleitet, ist auch das Abgas kein Problem. Unter gewissen Bedingungen ist die Anschaffung eines Holzofens auch förderungsfähig. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie hier. Vor dem Kauf eines Kaminofens sollten Sie einen Termin mit Ihrem Schornsteinfeger ausmachen. Er muss prüfen, ob der Betrieb eines Kaminofens bei Ihnen problemlos möglich ist oder ob erst zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden müssen. Beim Kauf des Ofens sollten Sie auf die Kennzeichnung „Din Plus“ achten. Ein Ofen mit dieser Kennzeichnung erfüllt heute schon die, ab 2015 geltende, neue „Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen gemäß Bundes-Immissionsschutzgesetz“. Damit ersparen Sie sich spätere Umrüstungen und die damit verbundenen zusätzlichen Kosten.